Deutscher L’Oréal UNESCO Förderpreis „For Women in Science“: Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Düsseldorf hochdotierte Auszeichnung
31.08.2026 - Science and Technology
Deutscher L’Oréal UNESCO Förderpreis „For Women in Science“: Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Düsseldorf hochdotierte Auszeichnung
Düsseldorf, 31.08.2026 – L’Oréal, die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Humboldt-Netzwerk zeichnen auch in diesem Jahr vier exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen für ihre herausragenden Forschungsbeiträge mit dem „For Women in Science“-Förderpreis aus. Die Preisverleihung findet am 16. September im D’Haus, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, statt. Ausgezeichnet werden Wissenschaftlerinnen der TU Dresden, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der TU München am Campus Straubing sowie des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart.
Unter dem Leitspruch „Die Welt braucht Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Frauen“ setzen sich die L’Oréal Fondation und die UNESCO bereits seit 1998 für die Förderung von Frauen in der Forschung ein. Das „For Women in Science“-Programm, das seit 2007 auch in Deutschland fest etabliert ist, hat weltweit bereits mehr als 4.700 Wissenschaftlerinnen gefördert, darunter auch sieben spätere Nobelpreisträgerinnen. In Deutschland wird das Programm in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Deutschen Humboldt-Netzwerk e.V. ausgerichtet, mittlerweile wurden hierzulande mehr als 50 Förderpreise vergeben.
Die diesjährige Preisverleihung am Mittwoch, 16. September 2026, wird einmal mehr - gemeinsam mit Gästen aus Politik, Gesellschaft, Medien und Forschung - für Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft sorgen. Durch den Abend im D’Haus führt TV-Moderatorin Arabella Kiesbauer.
Auf der Bühne werden ebenfalls sein:
- Modedesigner Guido Maria Kretschmer
- Karriere-Mentorin und „Machtgebiete“-Autorin Christina Sontheim-Leven
- Zukunftsforscherin Prof. Anabel Ternès von Hattburg
Zudem senden unter anderem die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie Schirmherrin von „For Women in Science“ in Deutschland Dorothee Bär und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur Videobotschaften.
In diesem Jahr werden die mit jeweils 25.000 Euro dotierten Förderpreise verliehen an:




„Geschlechtergleichstellung in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation ist seit 20 Jahren oberste Priorität der UNESCO“, ergänzt Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. „Trotz aller Fortschritte gelingt es in Deutschland noch nicht ausreichend gut, dass Frauen in der Forschung Karriere und Familiengründung unter einen Hut bringen können. In der Folge hat Deutschland im EU-Vergleich weiter einen nur unterdurchschnittlichen Frauenanteil an Top-Professuren. Mit ‚For Women in Science‘ würdigen wir exzellente wissenschaftliche Leistungen und machen auf die Notwendigkeit aufmerksam, Frauen den gleichberechtigten Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen.“
Über L'Oréal
Seit über 115 Jahren widmet sich L’Oréal, das weltweit führende Unternehmen im Beauty-Bereich, nur einem Ziel: den Schönheitswünschen der Verbraucherinnen und Verbraucher auf der ganzen Welt gerecht zu werden. Unser Ziel, die Schönheit zu schaffen, die die Welt bewegt, definiert unseren Ansatz in Bezug auf Schönheit als unverzichtbar, inklusiv, ethisch, großzügig und der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet. Mit unserem breiten Portfolio von 40 internationalen Marken und unseren ehrgeizigen Nachhaltigkeitsverpflichtungen im Rahmen unseres Programms „L’Oréal for the Future“ bieten wir jedem einzelnen Menschen auf der ganzen Welt das Beste in Sachen Qualität, Wirksamkeit, Sicherheit, Aufrichtigkeit und Verantwortung und feiern gleichzeitig die Schönheit in ihrer unendlichen Vielfalt.
Mit mehr als 95.000 engagierten Mitarbeitern, einer ausgewogenen geografischen Präsenz und einem Vertrieb über alle Vertriebskanäle (E-Commerce, Massenmarkt, Kaufhäuser, Apotheken, Parfümerien, Friseursalons, Marken- und Reiseeinzelhandel) erzielte der Konzern im Jahr 2025 einen Umsatz in Höhe von 44,05 Milliarden Euro. Mit 22 Forschungszentren in 7 regionalen Hubs weltweit und einem engagierten Forschungs- und Innovationsteam aus über 4.000 Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Talenten aus den Bereichen Digital, Technik und Daten konzentriert sich L’Oréal darauf, die Zukunft der Schönheit zu gestalten und zu einem führenden Unternehmen im Bereich Beauty-Tech zu werden.
Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin unter 300 Unternehmen in einem Ranking, das 21 Länder und 16 Branchen in Europa umfasste, zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.
Weitere Informationen unter https://www.loreal.com/en/mediaroom
Das Deutsche Humboldt-Netzwerk ist ein Forum für alle Humboldtianerinnen und Humboldtianer in Deutschland. Kennzeichnend ist die Beteiligung an internationaler Spitzenforschung und vielfältige kulturelle Erfahrungen, die wir nach Deutschland bringen. Dies hat unser Leben nachhaltig beeinflusst und schafft ein Gefühl geistiger Nähe das die Humboldtfamilie prägt.
Das DHN möchte (i) den Austausch innerhalb der Humboldtfamilie in Deutschland intensivieren, (ii) den Dialog mit anderen Humboldtvereinigungen auf der Welt führen, (iii) die AvH bei ihren Aktivitäten unterstützen, und mit der Gesellschaft und deren laufenden Veränderungen auseinandersetzen. Das Deutsche Humboldt-Netzwerk e.V. ist in 23 Regionalgruppen organisiert. Damit wird sichergestellt, dass in Deutschland alle interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Mitglieder des DHN aber auch Nichtmitglieder als Gäste - mit vertretbarem Aufwand an den vielfältigen Aktivitäten teilhaben können. Die DHN unterhält mit www.dhn-ev.de <http:> ein Internetportal mit einem Veranstaltungskalender und wichtigen Downloads. Zweimal im Jahr erscheint ein Newsletter, und den über 450 Mitgliedern steht exklusiv ein passwortgeschütztes Forum zur Verfügung. Von besonderer Bedeutung sind die Jahrestagungen, wo gesellschaftlich relevante Themen auf einem Podium mit Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft öffentlich diskutiert werden. Berufserfahrene Mitglieder des DHN bieten zudem jungen Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung nach dem Stipendium unentgeltliches Mentoring in der Phase beruflicher Orientierung innerhalb und außerhalb der Universität/Hochschulen an.</http:>
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